Haarausfall Ursachen

Ursachen für Haarausfall

Verliert man über einen längeren Zeitraum über 100 Haare pro Tag spricht man von Haarausfall oder Alopezie. Die Ursachen und Therapien dafür sind abhängig von der Art des Haarausfalls. Welche Arten von Haarausfalls gibt es? Welche Ursachen stecken dahinter und wie können sie idealerweise behandelt werden?

Im folgenden Video gibt Dr. Draxler einen Überblick zu den häufigsten Ursachen von Haarausfall:

 

 

Androgenetischer Haarausfall

Bei Männern ist der männlicher Haarausfall (androgenetische Alopezie) die häufigste Art von Haarausfall. Jeder 2. Mann und fast jede 5. Frau in Österreich leidet daran. Weil der erblich bedingte Haarausfall häufiger bei Männern auftritt, hat es hm auch den Beinamen „männlicher Haarausfall“ eingebracht. Nichts desto trotz sind auch Frauen betroffen. Bei dem einen fängt es mit der Bildung von Geheimratsecken an, bei anderen Betroffenen zeigt sich der Haarverlust in lichter werdendem Kopfhaar. Studien zufolge leiden bis zu 70 Prozent der Männer weltweit unter dieser Form des Haarverlustes. Häufig zeigen sich erste Anzeichen bereits in jungen Jahren.

Ursache

Ursache für diese Form des Haarausfalls ist eine veranlagungsbedingte erhöhte Empfindlichkeit gegenüber dem DHT Hormon. Das führt dazu, dass keine neue Haarzellen produziert werden. DHT (Dehydrotestosteron) verkleinert die Haarfollikel, die dadurch eingeschränkt produzieren oder gänzlich ausfallen.

Behandlung

Es gibt keine vorbeugende Maßnahme gegen androgenetische Alopezie. Der weitverbreitete Glauben, dass sich eine gute Pflege des Haars auf den Haarverlust auswirkt, ist falsch. Diese Form des Haarausfalls ist ausschließlich genetischer Natur. Auch kosmetische Haarwuchsmittel können den Haarwuchs nicht wieder anregen. Warum? Ein abgestorbener Haarfollikel kann nicht wieder zum Leben erweckt werden. Aus diesem Grund ist der männliche Haarausfall in der Regel mit einer Haartransplantation zu behandeln, insbesondere dann wenn der Leidensdruck für den Betroffenen zu hoch ist. Dabei werden kleinste Gewebeeinheiten, auch Grafts genannt, aus dem meist dicht bewachsenen Haarkranz entnommen und an die kahle Stelle verpflanzt. Die Haare wachsen dort wieder nach – in der Regel ein Leben lang.

Haarausfall Ursache erkennen

Kreisrunder Haarausfall

Bei Männern ist kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) der zweithäufigste Grund für Haarausfall. Frauen sind öfter betroffen als Männer. Der Altersgipfel liegt zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Der Haarverlust setzt dabei plötzlich ein. Es bilden sich meist einzelne, runde, haarlose Flecken, die vor allem am Kopfhaar sichtbar sind, jedoch auch den Bart oder die Körperbehaarung betreffen können. In diesem ovalen oder runden Bereichen stoppt der natürliche Haarwuchs gänzlich und die bestehenden Haare fallen nach und nach so lange aus, bis letztlich eine kahle Stelle zu sehen ist. Zusätzlich sind bei einigen Betroffenen Veränderungen an den Fingernägeln zu beobachten. Das ästhetische Gesamtbild wird für die Betroffenen maßgeblich gestört, was das Selbstbewusstsein beeinflussen kann. Vor allem junge Männer und Kinder leiden unter kreisrundem Haarausfall.

Kreisrunder Haarausfall - Haartransplantation ist sinnvolle Lösung

Ursachen

Die Ursache ist nicht 100prozentig geklärt. Die Alopecia areata ist – im Gegensatz zum androgenetischen oder diffusen Haarausfall – eine entzündliche Haarerkrankung, bei der die Haarfollikel erhalten bleiben. Lediglich die Faserbildung wird hierbei unterdrückt. Kreisrunder Haarausfall kann folgende Ursachen haben:

  • Stress: Starke psychische Belastung – etwa durch Überbelastung im Beruf oder familiäre Umstände – kann zu kreisrundem Haarausfall führen. Oft sind sich die Betroffenen diesem emotionalen Stress gar nicht bewusst.
  • Medikamente: Auch manche Medikamente begünstigen den kreisrunden Haarausfall. Mögliche Nebenwirkungen sollten deshalb vor und während der Einnahme beobachtet und dokumentiert werden.
  • Ernährung: Mangelerscheinung oder Übersäuerung des Körpers können ebenfalls Ursachen des kreisrunden Haarausfalls sein. Insbesondere die mangelhafte Einnahme von Eisen sowie Vitamin A und C haben einen direkten Einfluss auf das Haarwachstum.
  • Autoimmunerkrankung: Es wird vermutet, dass körpereigene Immunzellen Auswirkungen auf kreisrundem Haarausfall haben können. Hierbei richten sich die „Abwehrzellen“ nicht wie geplant gegen Viren, Bakterien und Pilze, sondern gegen die Zellen in den Haarwurzeln.

Behandlung

Der kreisrunde Haarausfall muss nicht unbedingt behandelt werden. Er kann wieder von alleine zurückgehen, wenn die Ursachen von kreisrundem Haarausfall erkannt und behoben wurden. Nach aktuellem medizinischem Wissensstand gibt es jedoch bisher keine ursächliche Behandlung bei kreisrundem Haarausfall. Nur symptomatische Therapien helfen, etwa durch das Auftragen von Zinkcremes oder durch Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln. Eine Haartransplantation ist beim kreisrunden Haarausfall leider nicht sinnvoll. Eine Mesotherapie kann bei der Behandlung von kreisrundem Haarausfall gute Ergebnisse erzielen. Hierbei werden individuell auf den Patienten abgestimmte Revitalisierungswirkstoffe mittels einer sehr feinen Nadel in die Haarwurzel gespritzt.

Diffuser Haarausfall

Diffuser Haarausfall bewirkt, dass die Haare über den Kopf verteilt ausfallen. Die Grenze zwischen natürlichem und übermäßigem Haarausfall verläuft fließend. Optisch wirkt das Haupthaar licht, es fehlt an Volumen und die Kopfhaut ist zu sehen. Dieser Typ Haarausfall betrifft nicht nur bestimmte Stellen des Kopfes, zum Beispiel Geheimratsecken, sondern vielmehr den gesamten Kopfbereich. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.

Ursachen

Verschiedene Faktoren können diffusen Haarausfall hervorrufen. Werden die Ursachen erkannt und behandelt, kann dies zu einem erneuten Haarwuchs führen. Jedoch ist der Haarverlust häufig auch mit einem dauerhaften Haarschwund verbunden. Im Folgenden erhalten Sie Informationen zu den einzelnen Verursachern:

  • Stress: Beruflicher und privater Stress haben zur Folge, dass die Haarwurzeln nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden. Die Haare fallen verfrüht aus.
  • Hormonschwankungen: Diffuser Haarausfall kann speziell bei Frauen auch bei starken Hormonschwankungen auftreten: Etwa nach einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren. Auch die Antibabypille hat direkte Auswirkungen auf den natürlichen Haarwuchs einer Frau.
  • Ernährung: Wenn der Körper zu wenige oder einseitige Nährstoffe verarbeitet, werden die Haarwurzeln nur unzureichend versorgt. Strenge Diäten, längere Fastenkuren oder einseitige Fehlernährungen können daher zu einem Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen führen, die für den natürlichen Haarwuchs benötigt werden.
  • Medikamente: Es gibt mehr als 500 Medikamente, die das Haarwachstum stören können. Tritt ein übermäßiger Haarverlust seit dem Beginn einer Medikation auf, kann dies ursächlich miteinander verbunden sein.

Behandlung

In den meisten Fällen genügt es, wenn die direkten Ursachen von diffusem Haarausfall behandelt werden, etwa durch Stressminimierung oder Ernährungsumstellung. Dennoch kann der übermäßige Haarverlust trotz medikamentöser Therapie weiterhin auftreten. Wir bieten in diesem Fällen zwei Wege, um diesen Haarausfall in den Griff zu bekommen.

Zum einen kann man mit Mesotherapie sehr gute Ergebnisse erzielen. Hierbei werden speziell auf den Patienten abgestimmte Revitalisierungswirkstoffe mit einer winzig kleinen Kanüle in die Kopfhaut gespritzt. Dieser spezielle Cocktail kann bewirken, dass der diffuse Haarausfall gestoppt und der Haarwuchs wieder angeregt wird. Zum anderen kann eine Haartransplantation helfen. Durch schonende Methoden werden Haare transplantiert und somit die Haardichte erhöht. Da die Haarwurzeln aus dem meist dicht bewachsenen und nicht von Haarausfall bedrohtem Haarkranz entnommen werden, wachsen sie an der transplantierten Stelle ein Leben lang!

Hamilton-Norwood-Skala

Medizinische Studien und unsere jahrelange Erfahrung haben gezeigt, dass eine effektive Behandlung von Haarausfall nur dann möglich ist, wenn die exakte Ursache sowie der aktuelle Stand des Haarverlusts festgestellt wurde. Bei erblich bedingtem Haarausfall ist dabei die Hamilton-Norwood-Skala ein wichtiges Hilfsmittel, um die bevorstehende Haartransplantation zu planen und durchzuführen. Das Hamilton-Norwood-Schema unterteilt den androgenetischen Haarausfall des Mannes in verschiedene Stadien, die sieben Stufen (I bis VII) zugeordnet werden:

StadiumBeschreibung
IGar kein oder kaum Zurückgehen am Haaransatz.
IIEin frontaler Haarausfall zeigt sich in Form von Geheimratsecken. Diese weichen jedoch nicht über zwei Zentimeter von der natürlichen Haarlinie ab.
IIIDie Geheimratsecken reichen bis zum Hinterkopf und somit weit über den natürlichen Haaransatz hinaus.
IVHaare fallen im Scheitelbereich aus; kahle und licht bewachsene Stellen werden durch ein deutliches Haarband voneinander getrennt.
VZonen des ausgeprägten Haarverlustes frontal und auf dem Scheitel werden nur noch durch eine schmale Zone der Behaarung voneinander getrennt. An den Schläfen und am Hinterkopf bildet sich eine sogenannte „Hufeneisen-Form“.
VIGebiete des Haarverlustes in Stirn- und Scheitelregion sind ineinander übergegangen; seitlicher Haarausfall schreitet voran.
VIILediglich ein geringer Teil des natürlichen Haarwuchses verbleibt (von den Ohren bis zum Hinterkopf)

Die Hamilton-Norwood-Skala in der Praxis

Selbstverständlich hat jeder Patient eine andere Vorstellung davon, welches Ergebnis einer Haartransplantation zufriedenstellend ist: Manche wünschen sich dichteres, voluminöseres Kopfhaar. Andere wünschen sich einfach etwas mehr Fülle. Die Hamilton-Norwood-Skala bietet Ihnen und unseren Haarspezialisten einen ungefähren Richtwert, wie viele Grafts bei der Haarverpflanzung verwendet werden müssen.

StadiumEmpfehlung für die Haartransplantation
I-IIIIm sogenannten Frühstadium des Haarausfalls werden mindestens 1000 bis 1500 Grafts eingepflanzt (Das entspricht ungefähr 2000 bis 3000 nachwachsende Haare). Kleinere Mengen an Grafts können etwa bei einer Narben-Haartransplantation verwendet werden.
IVUm eine optimale Haardichte zu erreichen, braucht es ungefähr 2000 bis 2200 Grafts.
V-VIIIn den weiter fortgeschrittenen Stadien des erblich bedingten Haarausfalls gelten als Richtwert 5000 Grafts. Möglicherweise ist eine Aufteilung in zwei Haartransplantationen notwendig, weil pro Eingriff zwischen 2500 und 2800 Grafts verpflanzt werden können.

Beratungstermin vereinbaren

Bitte beachten Sie, dass die oben genannte Anzahl nur ein grober Orientierungswert ist. Auch andere Faktoren können das Ergebnis einer Haartransplantation (Haardichte, Haardicke, Haarfarbe etc.) beeinflussen. Aus diesem Grund bieten wir an, in einem unverbindlichen Beratungsgespräch Ihren persönlichen, individuellen Behandlungsplan für Sie zu erstellen. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin!

Was zufriedene Patienten berichten:

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Unser Zentrum befindet sich im Herzen Wiens und ist mit Auto und Öffis einfach erreichbar.

Höchstmögliche Sicherheit

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